Der kratzigen Beere an den Kragen …

Naturschutz 2019 

Sanddünen-Pflege im Dossenwald

Umwelt Engagement der Sektion

Ein schönes Beispiel ehrenamtlichen Einsatzes, das zudem, wie es sich gehört, mit viel Sonne, und am Ende des arbeitsreichen Tages, mit einer kühlen Schale Gerstensaft und Weißwurst belohnt wurde.

Vor drei Jahren haben wir das Projekt Sanddünen-Pflege im Naturschutzgebiet Dossenwald auf Mannheimer Stadtgebiet übernommen, in dem es unsere Aufgabe ist, Brombeeren und Kratzbeeren mit Wurzeln zu entfernen, um den Lebensraum gefährdeter Dünenpflanzen zu erhalten.

Den Hut auf und die Hosen an in Sachen Umwelt und Naturschutz in der Sektion hat Edith. Unten auf dem Bild posiert sie nur zufällig als Beifahrerin

Dr. Edith Zimmerer, Telefon 0621 – 47 79 60, Fax 0621 – 4 84 47 82, E-Mail: edith.zimmerer@dav-mannheim.de

Mehr Naturschutzaktivitäten und Exkursionen gibt es unregelmäßig hier:  „Kalender

Die Naturschutzgruppe der Sektion Mannheim arbeitet mit im Umweltforum Mannheim und im DAV – Landesverband Baden-Württemberg.

 

Eingezwängt zwischen dem Ortsteil Rheinau und der B36 erstreckt sich ein schmaler Streifen Landschaftsschutzgebiet. Die dort vorkommenden Baumarten Kiefer, Traubenkirsch und Eiche sind charakteristisch für den Dossenwald. Erst auf den zweiten Blick nimmt man die Silbergras-Horste auf den angrenzenden besonnten Sandflächen wahr.

Silbergras

Dieser für Flugsande typischen Pflanze galt unser Arbeitseinsatz. Um das Silbergras zu bewahren, muss man die Sandflächen offen halten und die starkwüchsige Konkurrenz ausschalten. Unsere Aufgabe war es, den Nachwuchs an Traubenkirsch auszuhacken und Schmalblättriges Greiskraut zu entfernen. Dort war dieser Neophyt in diesem Jahr zum ersten Mal aufgetaucht und hatte sich schon mächtig ausgebreitet.

Ein Zwischenhoch im regenreichen Oktober bescherte uns einen sonnigen Tag, hob die Arbeitslaune und trug damit zu einem erfolgreichen Einsatz bei. Traditionsgemäß ließen wir den Arbeitstag mit einem Weißwurst-Vesper und Bier ausklingen.

Allen Teilnehmern danke ich herzlich für ihre Unterstützung.

Edith Zimmerer

Lawinenwarndienste