HW17-16 Sentiero delle Orobie Orientale

Tour für Wanderer mit ausreichendem bergsteigerischen Können und guter Kondition (drahtseil- und kettengesicherte Passagen).
Zur Selbsteinschätzung BergwanderCard (Würfel  Schwarz/Zahl 3-4 oder Würfel Rot 4-5). Tagesetappen zw. 4 und 6 Std., eine Etappe 7,5 Std.

Sa., 02.09.
Anreise (700km via Mailand,Bergamo)

So., 03.09.
Anstieg zur Hütte Refugio Gemelli (1961m/ CAI )
4h / 1150m Aufstieg, 170m Abstieg

Mo., 04.09.
frühmorgens Möglichkeit der Gipfelbesteigung Pizzo del Becco (2507m) 2h Aufstieg /1.45 Abstieg, kettenversichert
weiter zum Rifugio Fratelli Calvi (2015)
4h / 460m auf, 410 m ab

Di., 05.09.
weiter zum Rifugio Brunone (2295m)
6h / 870m auf, 590m ab
„Querung von Schotterhängen, Altschneefelder“
unterwegs optional Gipfelbesteigung Diavolo Tenda (2916m) zusätzliche 500 Höhenmeter / Kletterstellen 1.

Mi., 06.09.
weiter zum Refugio Coca (1892m)
6h / 420m auf, 820m ab
„atemberaubende Ausgesetztheit, Kletterpassagen“

Do., 07.09.
weiter zum Refugio Curò (1895)
4h / 530m auf, 530m ab

Fr., 08.09.
weiter zum Refugio Albani
7,5h / 1010m auf, 960m ab
„Längster Tag! Teilweise dichtes Buschwerk, einige Ketten!“

Sa., 09.09.
weiter bis zum Ausstieg des Sentiero Orobie Orientale
5,54h / 430m auf, 1070m ab
„Stahlstifte, Drahtseile, Leitern!“

mit dem Bus zurück Richtung Autos, gemeinsamer Abschluß und komfortable, vermutlich gastliche Übernachtung im Albergo Bigoni /Ardesio

So., 10.09.
Heimreise

 

Tourenart:
Führungstour
Start-Datum:
02.09.2017
End-Datum:
10.09.2017
Maximale Teilnehmerzahl:
7
Anforderungen:
Schwerer Bergweg

Bergwege und Hochgebirgswanderungen

Talweg
Talwege sind überwiegend breit, haben in der Regel eine keine absturzgefährlichen Stellen aus.
Leichter Bergweg
Leichte Bergwege sind überwiegend schmal, können steil angelegt sein und weisen keine absturzgefährlichen Passagen aus.
Mittelschwerer Bergweg
Mittelschwere Bergwege sind überwiegend schmal, oft steil angelegt und können absturzBergweg gefährliche Passagen aufweisen. Es können zudem kurze versicherte Gehpassagen und/oder kurze Stellen vorkommen, die den Gebrauch der Hände erfordern.
Schwerer Bergweg
Schwere Bergwege sind schmal, oft steil angelegt und absturzgefährlich. Es kommen zudem gehäuft versicherte Gehpassagen und/oder einfache Kletterstellen vor, die den Gebrauch der Hände erfordern.

Hochtouren

L (leicht)
Einfaches Gehgelände (Geröll, einfacher Blockgrat) / UIAA bis Grad I / einfache Firnhänge, kaum Spalten (z.B. Walliser Breithorn bzw. Piz Palü Normalwege).
WS (wenig schwierig)
Meistens noch Gehgelände, erhöhte Trittsicherheit nötig, Kletterstellen übersichtlich und problemlos / UIAA bis Grad II / in der Regel wenig steile Hänge, kurze steilere Passagen, wenig Spalten (z.B. Montblanc bzw. Finsteraarhorn Normalwege).

Klettersteige

A (wenig schwierig)
Einfache, gesicherte Wege. Flache oder senkrechte (kurze) Leitern und Eisenklammern zumeist im nicht sehr steilen Gelände. Vereinzelte Stellen können bereits ausgesetzt sein, aber einfach zu begehen (Felsbänder u. ä.). Das Gelände ist auch ohne Sicherungen leicht zu begehen (Ausnahme: Leitern über kleine Wandstufen) und weist gute Tritte und Griff e auf. z.B.: Alpspitze Garmisch-Partenkirchen.
B (mäßig schwierig)
Bereits etwas steileres Felsgelände mit teilweise kleintrittigen, ausgesetzten Passagen. Senkrechte, längere Leitern, Eisenklammern, Trittstifte oder Ketten. Manche Passagen bereits anstrengend und kraftraubend z.B.: Hindelanger oder Pisciadu Klettersteig.
C (schwierig)
Steiles bis sehr steiles Felsgelände. Größtenteils kleintrittige Passagen, die fast immer ausgesetzt sind. Überhängende Leitern, Eisenklammern und Trittstifte, die auch etwas weiter auseinander liegen können. Oft senkrechte, nur mit einem Stahlseil gesicherte Abschnitte. Teilweise bereits sehr kraftraubend z.B.: Klettersteig Ilmspitze in den Stubaier Alpen.
D (sehr schwierig)
Senkrechtes, oft auch überhängendes Gelände. Eisenklammern und Trittstifte liegen vielfach weit auseinander. Sehr ausgesetzter und steiler Fels, der in den meisten Fällen nur mit einem Stahlseil gesichert ist. Längere, senkrechte bis überhängende Passagen, wobei bereits ein gehöriges Maß an Armkraft erforderlich ist. Manchmal auch in Kombination mit leichter Kletterei (bis zum 2. Schwierigkeitsgrad), die ohne Versicherungen bewältigt werden muss. z.B.: Tomaselli Klettersteig.
E (extrem schwierig)
Extreme Anforderungen an Kraft, Trittsicherheit (ev. Kletterschuhe) und Schwindelfreiheit. Dieser Schwierigkeitsgrad kommt bei Klettersteigen nur sehr selten vor. Ansonsten gelten alle Angaben im erhöhten Ausmaß wie unter „sehr schwer“ beschrieben z.B.: Kaiser Max Steig in Imst.

Skitouren

L (leicht)
Steilheit unter 28° / weiches, hügeliges Gelände mit glattem Untergrund / keine Engpässe / Keine Ausrutschgefahr (z.B. Niederhorn)
WS (wenig schwierig)
Steilheit um 30° / in der Regel offene Hänge mit einzelnen kurzen Steilstufen, Gräben, Buckel, Steinblöcke mit Ausweichmöglichkeiten, Spitzkehren sind nötig / Engpässe sind kurz und flach / kurze Rutschwege, sanft auslaufend (z.B. Turnen)
ZS (ziemlich schwierig)
Steilheit um 35° / kurze Steilstufen ohne Ausweichmöglichkeit, die Abfolge von Hindernissen in mäßig steilem Gelände erfordert gute Reaktion / Engpässe kurz, aber steiler, Abbremsen und Abschwingen sind notwendig / längere Rutschwege mit Schwellen (z.B. Seehorn)
Tourenleiter:
Cäcilie Bauer
Name:
Bauer Cäcilie
Telefon:
0151 - 19552905
Qualifikation:
%%%
Tourenleiter:
Günter Bergmann
Name:
Bergmann Günter
Kontakt:
über Geschäftsstelle
Qualifikation:
%%%

Vorbesprechung

Datum:
21.08.2017
Uhrzeit:
19 h
Ort:
DAV Geschäftsstelle

Teilnahmegebühr

Mitglied DAV-Mannheim:
130 € EUR pro Person
Mitglied anderer Sektion:
160 € EUR pro Person
Nicht DAV-Mitglied:
200 € EUR pro Person

Eine Anmeldung zu dieser Tour ist wegen Überbuchung leider nicht möglich.