HW17-06 GTA – Schweiz nach Italien

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Tour leider ausgebucht

Wir wandern von der Schweiz über den Griespass ins Val Formazza nach Italien. Aus der rauen Fels- und Eiswelt geht es in die liebliche Almenlandschaft des „Parco Naturale Veglia-Devero“, dem ältesten Naturpark im Piemont. Von dort über den Passo di Cornera nach Binn im Landschaftspark Binntal im Wallis. Tagesetappen zwischen ca. 5 und 7.5 Std.
Übernachtungen in 3 ital. Hütten und in Binn.

Mi, 5.7.: Anreise mit Auto und Bus Richtung Nufenenpass Abzweigung Griespass. Von hier am Griessee entlang mit Blick auf den Griesgletscher zum Griespass (2 479 m.), weiter bis Bättelmatt (2 112 m) und Rif. Citta di Busto.
Nach etwa 3 Std. und ca. 500 Hm Auf- und 400m Abstieg erreicht man die Hütte (2 482 m) mit ihrem spektakulären Panorama.

Do, 6.7.: Durch das Morasco-Tal zum Lago di Morasco (1 816 m) und über die Alpe Nefelgiu und durchs Val Nefelgiu auf den gleichnamigen Pass (2 533 m). Abstieg zum Lago Vannino und zum Rif. Margaroli.
Ca. 5 Std., ca. 800m Auf- und 1000m Abstieg.

Fr, 7.7.: Über den Passo Busin (2 493 m), Lago Busin inf. (2 398 m), eine kleine Passhöhe ohne Namen (2 485 m) und den Lago Busin sup. zur Bocchetta della Valle (2 574 m). Langer Abstieg (3 Std.) über Alpe Naga (2 210 m) und Alpe della Valle (2 054 m) zum Lago di Devero. Weiter ging es an dessen Ostseite entlang über Crampiolo (1 707 m) zur Alpenvereinshütte (Cap. Castiglioni) auf der Alpe Devero (1 634 m) im Naturpark Alpe Veglia Alpe Devero. „Der Park schützt die weiten Alpgebiete von Veglia und Devero. Es ist ein sanfter und gleichzeitig harter alpiner Lebensraum, gestaltet von unzähligen Generationen von Bergbauern. Die sonnigen Weiden, die sommerliche Blumenpracht, die geologische Vielfalt, die sorgfältige Pflege der Umwelt und das ausgezeichnete Wanderwegnetz machen den Park zu einem der wertvollsten Naturräume der Alpen und einem hervorragenden Gebiet für Bergwanderungen.“ (Auszug aus einer Infobroschüre)
Ca. 5 Std., ca. 500m Auf- und 1000m Abstieg.

Sa, 8.8.: Diese Tour führt durch eine sehr mineralische aber schöne Landschaft. Über die Alpe Buscagna Superiore und Inferiore über den Chriegalppass (Passo di Cornera (2 536 m) und durch z.T. dichte Wälder nach Heiligkreuz/Schweiz und weiter nach Binn. Heiligkreuz im Lengtal war und ist ein bedeutender Wallfahrtsort im Wallis, kennt eine lange Geschichte der Erzgewinnung und bietet Ausgangs- oder Endpunkt oder Etappenhalt für zahlreiche Wanderungen zu Seen, auf Berggipfel und über die Pässe in den oder vom benachbarten italienischen Naturpark Veglia-Devero im Piemont. Übernachtung in einer günstigen Gruppenunterkunft in Binn.
Der ganze Weg ist „weiss-blau-weiss“ markiert, also als Alpine Route, T4.
Ca. 7 Std., ca. 1000m Auf- und 1200m Abstieg.

So, 9.8.: Heimfahrt mit Bus und Auto

 

Tourenart:
Führungstour
Start-Datum:
05.07.2017
End-Datum:
09.07.2017
Maximale Teilnehmerzahl:
10
Anforderungen:
Mittelschwerer Bergweg

Bergwege und Hochgebirgswanderungen

Talweg
Talwege sind überwiegend breit, haben in der Regel eine keine absturzgefährlichen Stellen aus.
Leichter Bergweg
Leichte Bergwege sind überwiegend schmal, können steil angelegt sein und weisen keine absturzgefährlichen Passagen aus.
Mittelschwerer Bergweg
Mittelschwere Bergwege sind überwiegend schmal, oft steil angelegt und können absturzBergweg gefährliche Passagen aufweisen. Es können zudem kurze versicherte Gehpassagen und/oder kurze Stellen vorkommen, die den Gebrauch der Hände erfordern.
Schwerer Bergweg
Schwere Bergwege sind schmal, oft steil angelegt und absturzgefährlich. Es kommen zudem gehäuft versicherte Gehpassagen und/oder einfache Kletterstellen vor, die den Gebrauch der Hände erfordern.

Hochtouren

L (leicht)
Einfaches Gehgelände (Geröll, einfacher Blockgrat) / UIAA bis Grad I / einfache Firnhänge, kaum Spalten (z.B. Walliser Breithorn bzw. Piz Palü Normalwege).
WS (wenig schwierig)
Meistens noch Gehgelände, erhöhte Trittsicherheit nötig, Kletterstellen übersichtlich und problemlos / UIAA bis Grad II / in der Regel wenig steile Hänge, kurze steilere Passagen, wenig Spalten (z.B. Montblanc bzw. Finsteraarhorn Normalwege).

Klettersteige

A (wenig schwierig)
Einfache, gesicherte Wege. Flache oder senkrechte (kurze) Leitern und Eisenklammern zumeist im nicht sehr steilen Gelände. Vereinzelte Stellen können bereits ausgesetzt sein, aber einfach zu begehen (Felsbänder u. ä.). Das Gelände ist auch ohne Sicherungen leicht zu begehen (Ausnahme: Leitern über kleine Wandstufen) und weist gute Tritte und Griff e auf. z.B.: Alpspitze Garmisch-Partenkirchen.
B (mäßig schwierig)
Bereits etwas steileres Felsgelände mit teilweise kleintrittigen, ausgesetzten Passagen. Senkrechte, längere Leitern, Eisenklammern, Trittstifte oder Ketten. Manche Passagen bereits anstrengend und kraftraubend z.B.: Hindelanger oder Pisciadu Klettersteig.
C (schwierig)
Steiles bis sehr steiles Felsgelände. Größtenteils kleintrittige Passagen, die fast immer ausgesetzt sind. Überhängende Leitern, Eisenklammern und Trittstifte, die auch etwas weiter auseinander liegen können. Oft senkrechte, nur mit einem Stahlseil gesicherte Abschnitte. Teilweise bereits sehr kraftraubend z.B.: Klettersteig Ilmspitze in den Stubaier Alpen.
D (sehr schwierig)
Senkrechtes, oft auch überhängendes Gelände. Eisenklammern und Trittstifte liegen vielfach weit auseinander. Sehr ausgesetzter und steiler Fels, der in den meisten Fällen nur mit einem Stahlseil gesichert ist. Längere, senkrechte bis überhängende Passagen, wobei bereits ein gehöriges Maß an Armkraft erforderlich ist. Manchmal auch in Kombination mit leichter Kletterei (bis zum 2. Schwierigkeitsgrad), die ohne Versicherungen bewältigt werden muss. z.B.: Tomaselli Klettersteig.
E (extrem schwierig)
Extreme Anforderungen an Kraft, Trittsicherheit (ev. Kletterschuhe) und Schwindelfreiheit. Dieser Schwierigkeitsgrad kommt bei Klettersteigen nur sehr selten vor. Ansonsten gelten alle Angaben im erhöhten Ausmaß wie unter „sehr schwer“ beschrieben z.B.: Kaiser Max Steig in Imst.

Skitouren

L (leicht)
Steilheit unter 28° / weiches, hügeliges Gelände mit glattem Untergrund / keine Engpässe / Keine Ausrutschgefahr (z.B. Niederhorn)
WS (wenig schwierig)
Steilheit um 30° / in der Regel offene Hänge mit einzelnen kurzen Steilstufen, Gräben, Buckel, Steinblöcke mit Ausweichmöglichkeiten, Spitzkehren sind nötig / Engpässe sind kurz und flach / kurze Rutschwege, sanft auslaufend (z.B. Turnen)
ZS (ziemlich schwierig)
Steilheit um 35° / kurze Steilstufen ohne Ausweichmöglichkeit, die Abfolge von Hindernissen in mäßig steilem Gelände erfordert gute Reaktion / Engpässe kurz, aber steiler, Abbremsen und Abschwingen sind notwendig / längere Rutschwege mit Schwellen (z.B. Seehorn)
Tourenleiter:
Cäcilie Bauer
Name:
Bauer Cäcilie
Telefon:
0151 - 19552905
Qualifikation:
%%%
Tourenleiter:
Günter Bergmann
Name:
Bergmann Günter
Kontakt:
über Geschäftsstelle
Qualifikation:
%%%

Vorbesprechung

Datum:
19.06.2017
Uhrzeit:
19 h
Ort:
DAV Geschäftsstelle

Teilnahmegebühr

Mitglied DAV-Mannheim:
90 € EUR pro Person
Mitglied anderer Sektion:
110 € EUR pro Person
Nicht DAV-Mitglied:
140 € EUR pro Person

Eine Anmeldung zu dieser Tour ist wegen Überbuchung leider nicht möglich.