Sächsische Schweiz 2026

Wanderwoche mit Wolfgang Stock im Elbsandstein bei bestem Wetter und super Unterkunft zum vierten Mal mit einer Sektionswandergruppe.

An diesem wildromantischen Gebirge mit seinen Sandsteinformationen kann man sich nicht sattsehen. Schmale Schluchten und Felsspalten, steile Leitern (Stiegen) führen auf die Gipfelplateaus, welche sich ideal für eine Rast mit überwältigenden Ausblicken eignen.

Von unserer Hütte im Nationalpark starteten wir jeden Tag direkt zur Tagestour.  Nebenan befindet sich die Schrammsteinbaude. Herberge mit Restaurant, welche uns das Abendessen vereinfachte. Auch die Bushaltstelle befindet direkt vorm Haus. Und überhaupt ist die Infrastruktur wie für Wanderer geschaffen. Auch die An/Abreise mit ÖPNV ist eine Option.

Die Sächsische Schweiz ist sehr abwechslungsreich. Somit haben wir jeden Tag ein anderes „Thema“ erwandern können. Ob Weite, Höhe, Strecke, Wasser, Verkehrstechnik, Burgen oder Einkehrmöglichkeiten, es gab immer etwas Neues zu entdecken. Aber immer wieder Sandsteinfelsen.

Sächsischer Sandstein wurde von Architekten genutzt zum Bau der Frauenkirche und des Zwingers in Dresden. Auch für den Bau des Schloss Sanssouci in Potsdam wurde er verwendet.

Natürlich besuchten wir die Bastei. Ein Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz mit dem Blick 200 Meter tiefer ins Elbtal. Weitere Höhepunkte dieser Woche waren die Schrammsteinaussicht mit dem interessanten Auf- und Abstieg über Leitern (Stiegen) und dem Gratweg zur „Heiligen Stiege“. Dabei handelt es sich um eine historische Steiganlage mit über 900 Stufen und 190 Höhenmetern steil hinunter in den Schmilkaer Kessel. Dort im Bio-Dorf Schmilka kehrten wir mehrmals nach der Tagestour in die Mühle mit Bio-Bäckerei und Brauerei zum „erfrischen“ ein. Weitere Höhepunkte waren die Kirnitschtalbahn, der Kuhstall, die Affensteine mit dem Weg durch die „Wilde Hölle“ zum Carolafelsen. Eine andere Tour führte uns zur Brand-Baude – dem „Balkon der Sächsischen Schweiz“ und weiter zur Burg Hohnstein. Zurück durch das malerische Polenztal entlang des Flusses Polenz. An einem anderen Tag ging es auf den Pfaffenstein mit der „Barbarine“. Es ist eines der bekanntesten Felsgebilde der Region. Nachmittags wechselten wir dann auf die Festung Königsstein. Eine der größten Bergfestungen in Europa, 240 Meter über der Elbe. Auch den großen Zschirnstein einem  Tafelberg mit 270° Rundsicht, der Höchste im deutschen Teil der Sächsischen Schweiz mit 561 m, erwanderten wir.

Auch wenn die Liste hier unvollständig bleibt. Vielleicht konnte ich Euch neugierig machen für das kommende Jahr. Wir sehen uns.

Text und Bilder:Wolfgang Stock