Mountainbike Singletrails

Die Singletrail-Skala (STS) unterteilt sich in die drei Schwierigkeitsklassen Leicht, Mittel und Schwer, die durch die bei Skipisten üblichen Farbkennzeichnungen kenntlich gemacht werden. Diese Schwierigkeitsklassen orientieren sich dabei an dem Fahrkönnen eines durchschnittlichen Bikers mit einem technisch aktuellen Mountainbike.
Die Skala ist nach oben hin offen und beschränkt sich auf die technische Schwierigkeit eines flachen oder bergab führenden Weges. Bei den Einstufungskriterien werden nachfolgende Aspekte berücksichtigt:

 

• Wegbeschaffenheit, d. h. Griffigkeit und Art des Untergrunds
• Art der Hindernisse
• Ggf. Gefälle
• Kurven-Kategorie
• fahrtechnischer Anspruch

 

Schwier.

     Gelände

Anforderungen

S1 

 

 

 

 

 

Auf einem mit S1 beschriebenen Weg muss man bereits kleinere Hindernisse wie flache Wurzeln und kleine Steine erwarten. Sehr häufig sind vereinzelte Wasserrinnen und Erosionsschäden Grund für den erhöhten Schwierigkeitsgrad, der Untergrund kann teilweise auch nicht verfestigt sein

 

Das Gefälle beträgt max 40% (22°). Spitzkehren sind nicht zu erwarten

 

 

 

 

S2 

 

 

 

 Im Schwierigkeitsgrad 2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu erwarten

 

Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70% (35°)

 

 

S3 

 

 

 

 

 

Verblockte Singletrails mit vielen größeren Felsbrocken und/oder Wurzelpassagen gehören zur Kategorie S3. Hohe Stufen, Spitzkehren und kniffelige Schrägfahrten kommen oft vor, entspannte Rollabschnitte werden selten. Häufig ist auch mit rutschigem Untergrund und losem Geröll zu rechnen

 

Steilheiten über 70% (35°) sind keine Seltenheit

 

 

 

S4-S5 werden nicht angeboten und sind aus diesem Grund hier auch nicht näher beschrieben